EU-Schlachtrindermarkt: Preise für Jungtiere leicht rückläufig

Österreich: Schlachtkuh-Notierungen tendieren etwas nach unten

Österreich: Schlachtkuh-Notierungen tendieren etwas nach unten

Wien, 22. Mai 2018 (aiz.info). - Am europäischen Schlachtrindermarkt herrscht bei Jungstieren weiterhin ein gewisser Druck, die Preise sind leicht rückläufig. Bei weiblichen Schlachtrindern präsentiert sich der Markt uneinheitlich, regional wird von leicht rückläufigen Notierungen berichtet.

In Österreich ist das Aufkommen bei Jungstieren stabil und trifft auf eine sehr ruhige Nachfrage. Bei Redaktionsschluss konnte noch keine Preiseinigung mit der Schlachthofbranche erzielt werden, teilt die Rinderbörse mit. Bei Kalbinnen sind verfügbare Menge und Bedarf stabil, die Preise bleiben unverändert.

Im Bereich Schlachtkühe trifft ein geringes Angebot auf eine ruhige Nachfrage, die Notierungen sind hier leicht rückläufig. Bei Schlachtkälbern sind Aufkommen und Nachfrage zu den Maifeiertagen ausgeglichen, die Erlöse sind unverändert. Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Kalbinnen der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3,13 Euro und bei Schlachtkälbern weiterhin 5,45 Euro. Die Preise für Schlachtkühe sinken auf 2,59 Euro. Die Notierung für Jungstiere wurde ausgesetzt. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.